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Neue Beschwerde

David Gahr schreibt:

MM Würzburg Alfred-Nobel-Str.

Wollte mein LG G5 (gekauft im Juni diesen Jahres) am Freitag aufgrund von Mängeln umtauschen (Akkuslot sichtbar nicht bündig verarbeitet, neuerdings Probleme mit Netzwahl und GPS-Empfang mit Ausfällen). Könne man nichts machen, hieß es im "Service". Müsse eingeschickt werden zu LG zur Überprüfung/ Reparatur. Dauere so 10-14 Tage. Am Montag sei Feiertag, weshalb die Post eh erst am Dienstag rausgehe. Netterweise wurde mir ein Ersatzgerät angeboten, wobei sich schnell Ernüchterung einstellte: Es handelte sich um einen uralten Samsung-Knochen Baujahr 2012, der in keinster Weise einen adäquaten Ersatz für mein aktuelles Smartphone darstellt (Samsung Galaxy Pocket mit gefühltem 12x12 Pixel Display und altem Android). Dazu die düstere Vorahnung, dass es sich beim genannten Zeitraum um eine optimistische Untergrenze handeln könnte. Ich wies dann auf die Gewährleistungspflichten des Verkäufers (also MM) hin und dass mir von Gesetzes wegen eine Nachbesserung in Form eines Umtausches durch den Verkäufer (also MM) zustehe. Ich wies auch darauf hin, dass die Verarbeitungsmängel beim G5 ein bekanntes Problem seien (s. kurzes Googlen). Die Servicekraft erkundigte sich daraufhin in der Handyabteilung bei einem "sachkundigen" Mitarbeiter, der an meinem Akkuslot nichts Besonderes feststellen konnte. Von Verarbeitungsmängeln beim G5 sei ihm außerdem nichts bekannt. Als ich dann weiter auf Umtausch bestand, wurde die Servicekraft langsam ungeduldig. Ich teilte noch meine Einschätzung mit, dass ungenau verarbeitete Aluteile eines Smartphones wohl kaum zu reparieren seien. Leider erhielt ich als Antwort, dass (ohne mir jetzt etwas unterstellen zu wollen) ja gar nicht geklärt sei, ob die von mir genannten Mängel überhaupt existieren würden. Dafür sei es zwingend notwendig, das Smartphone zum Hersteller zu schicken, da MM ja gar keine eigenen Techniker habe, um dies zu beurteilen. Ich unternahm noch einen letzten Versuch und fragte die Servicekraft, ob sie es denn als fair empfände, dass ich als Kunde durch Wartezeiten und Verzicht auf mein neues Handy darunter leiden muss, dass MM das nicht selber überprüfen kann, was bejaht wurde. Ich habe mich dann bei der Servicekraft bedankt, die ja auch nur die Anweisungen von "oben" umsetzt und sich zumindest Zeit genommen hatte, und habe den Laden mit meinem mangelhaften G5 wieder verlassen, nicht ohne ein Schreiben zu hinterlassen, in der ich eine Frist von 14 Tagen für eine Nachbesserung in Form eines Umtausches gesetzt habe unter Androhung weiterer Schritte. Für mich als Laien entsteht der Eindruck, dass die Umgehung der Gewährleistung bzw. Abwälzung auf die Händler auf Lasten der Kunden schon in die Unternehmensstruktur integriert wurde (keine eigenen Techniker, um Mängel zu überprüfen). Leider war mein Smartphone bei MM im Angebot, weshalb ich dort wider besseren Wissen gekauft habe. Kunden, die sich nicht über Gewährleistung und Garantie informiert haben, werden absichtlich fehlinformiert. In Zukunft werde ich MM weiträumig meiden, wenn nicht etwas gegen die (in meinen Augen) Kundentäuschung unternommen wird.
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