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Neue Beschwerde

jh schreibt:

Preisauszeichnung falsch: Verkauf verweigert

Am Dienstag hab ich mich für ein Tablet interessiert und bin zum, Mediamarkt (Breuninger Land). Die Wahl fiel auf ein Samsung Tablet 10.1 oder Lenovo aber noch nicht final. Beim Hinausgehen war eine Huawei Präsentation u. a. mit einem Mediapad 3 für 279,00 ausgepreist. Am nächsten Tag las ich diverse Tests und stellte fest, dass das Teil eigentlich >335,00 Euro im Netz zu finden war. Ich rief am Mittwoch also an und wollte wissen, ob es lieferbar wäre. Am Telefon ging ein MA dann zu der Präsentation und sagte, dass das Gerät falsch ausgezeichnet sei und die 335,00 kosten würde. Ich gab mich damit zufrieden und dachte, okay, was solls. Am Donnerstag bin wieder hin um einen Repeater zu reklamieren und sieh da, nach meinem Telefonat war das Teil immer noch falsch ausgezeichnet und ich dachte, okay Mediamarkt, wenns Euch nicht so wichtig ist, dann kaufe ich das Teil for 279,00 Euro, aber Pustekuchen, nach langer Diskusssion mit dem Huawei-Presenter ohne Erfolg, lies ich den Abteilungsleiter Herrn Grasse...... kommen und verlangte den Verkauf zum ausgezeichneten Preis. Er entfernte das Digitalpreisschild und meinte Digitalpreisauszeichnungen mit Produktnummern seien nur Empfehlungen und nicht bindend. Er sei nicht verpflichtet mir das Gerät zu verkaufen. Lange Diskussionen brachten nichts und ich fragte ob dies der Stil von Mediamarkt sei mit Kunden umzugehen. Für mich ein Beispiel, dass Mediamarkt nicht taugt und mich als Kunde nicht wiedersieht. Zur Sicherheit hab ich am Dienstag ein Bild gemacht vom Preis und der Produktbeschreibung. Ich behalte mir anwaltliche Schritte vor.
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IBDB-Redaktion schreibt dazu:

Falsch ausgezeichnete Waren sind ein regelmäßiges Ärgernis im Handel. Ob die Beschreibung oder der Preis nicht stimmen - immer wird der Kunde dann an der Kasse (Preis) oder beim Auspacken (Beschreibung) überrascht. Ganz vermeidbar sind diese Fehler nicht, weil menschlich. Mancher Händler erweckt allerdings nicht den Anschein, ihm seien korrekte Auszeichnungen besonders wichtig.

Tatsächlich ist kein Händler an den Preis gebunden, der an der Ware im Regal klebt. Juristisch ist das Preisschild lediglich die Aufforderung an einen möglichen Kunden, seinerseits ein verbindliches Angebot abzugeben - das der Händler dann annehmen oder ablehnen kann. Daraus folgt im Umkehrschluss aber auch: Nur weil am Regal 99 Euro für ein Produkt steht, kann ein Interessent auch einfach nur 90 Euro bieten. Der Händler muss den Vorschlag ja nicht annehmen.

dicker hals schreibt dazu:

habe heute genau dasselbe erlebt mit der falschen preisauszeichnung bei mm.An der Kasse wurde mir auch ein höheren Preis genannt,nach meinem Nachfragen meinte sie ich hätte mich bestimmt nur `verschaut´.Ich könne ja nochmal nachschauen-gesagt getan sogar noch n Foto gemacht.

Antwort der Kassiererin;entscheidend wäre was bei der Kasse rauskäme.ich wurde etwas lauter ,darauf hat sie mit ihrem Vorgesetzten telefoniert und hab da einen Satz mitbekommen :ne geht nicht mehr Kunde hat sogar Foto gemacht.Wollen die mich verarschen dachte ich ,wenn ich kein Beweisfoto gehabt hätte hätten die mit ihren digitalen Preisschilder schnell den Preis gewechselt.

Ich hab mich noch nie so verarscht gefühlt.Habe schon tausende Euro liegengelassen,habe darauf meine Kundenkarte hingeworfen mit den Worten :nie wieder Media markt.werde mir auch rechtliche Schritte überlegen

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