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Neue Beschwerde

Robert K. schreibt:

Der Kunde hat immer Unrecht

Es geht um einen Laptop, den ich am "Red Friday" beim Media-Markt gekauft habe. Die Verpackung wurde von mir am 23.12.2016 geöffnet. Dabei musste ich feststellen, dass der defekt ist. Am 24.12. 2016 habe ich ihn reklamiert und den Kaufpreis zurückgefordert. Antwort des Media-Markt: "Geht nicht." Es hieß, der Laptop müsse erst eingeschickt werden, um zu sehen, was defekt sei. Gestern, am 01.02.2017, kam per Telefon die Meldung, der Laptop sei jetzt fertig. Die Dame vom Service klatschte mir den Laptop hin und sagte, das wäre es und ich könne gehen. Ich sagte ihr, dass ich den Laptop am 24.12.2016 umtauschen und den Kaufpreis erstattet haben wollte. Sie sagte mir, das sei überhaupt nicht möglich, schließlich sei das Gerät nun auch repariert. Das wollte ich so nicht hinnehmen. Nach langem hin und her lieߟ ich den Laptop dort und sagte, der Filialleiter möge mich bitte zurückrufen, weil er an dem Tag nicht da war. Heute, am 02.02.2017, hat er angerufen und gesagt, ein Umtausch sei nicht möglich, da die Frist zur Rückgabe überschritten sei. Ich habe ihn dann darauf hingewiesen, das es am "Red Friday" eine Umtausch-Frist bis zum 15.01.2017 gegeben habe und ich somit in dem Zeitraum reklamiert habe. Er antwortete, er wüsste nichts davon, dass es diese Umtausch-Frist gegeben habe. Ich solle den Laptop abholen - und fertig. . Darauf hin hab ich gesagt, dass ich zum Verbraucherschutz oder zum Anwalt gehen werde und den Laptop bis dahin nicht abholen werde. Er sagte nur: "Können Sie machen - und tschüss!"
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IBDB-Redaktion schreibt dazu:

Der Vorgang ist symptomatisch für das Geschäftsgebaren vieler Media-Markt-Filialen. Robert K. hatte nach eigenen Angaben einen Laptop gekauft, der sich bereits beim Auspacken als fehlerhaft und nicht funktionstüchtig erwiesen hat. Damit hat ein Sachmangel vorgelegen, der offenbar schon bei Übergabe des Gerätes an ihn vorhanden war. Robert K. hat jedoch Anspruch auf ein funktionsfähiges Gerät in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf.

Die Reklamation ist somit kein „Umtausch“, wie es der Media-Markt behauptet, sondern eine Mängelrüge. Es ist der regelmäßig beobachtete Versuch des Media-Markts, selbst einfachste Sachverhalte in Abrede zu stellen, Tatsachen zu verdrehen und Kundenrechte zu bestreiten.

Nach der geltenden Gesetzeslage hätte Robert K. den Kauf „wandeln“ (also rückgängig machen), Preisminderung verlangen oder eine Reparatur einfordern können. Dass der Media-Markt behauptet, er könne nur die Reparatur akzeptieren, ist falsch.

Die Vielzahl der berichteten Fälle – ob hier im Forum oder durch die Verbraucherzentralen – lässt vermuten, dass kein Zufall sondern ein System dahintersteckt.

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