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Neue Beschwerde

IBDB-Redaktion schreibt:

Mit Sexismus gegen Umsatzflaute

Sonstiges

Beim Media-Markt läuft es schlecht an der Kasse. So schlecht, dass Mitte Oktober der Chef der Muttergesellschaft Ceconomy, Pieter Haas, von den Eigentümern gefeuert wurde – und der Finanzvorstand gleich mit. Jetzt soll es eine neue Werbekampagne richten: mit erigierten Penissen und prallen Brüsten. Statt auf besseren Kundenservice setzt Marketing-Chef Thomas Hesse lieber auf platten Sexismus.

Nach eigenen Angaben will der Media-Markt damit ganz selbstlos eines der drängendsten gesellschaftlichen Probleme lösen: Dass auch Männer mal schlechte Tage haben, an denen sie sich niedergeschlagen und energielos fühlen.

Für die Kampagne haben die Werber des Media-Markt daher C-Promis mit dicken Brüsten in enge schwarze Klamotten gesteckt oder mit Seifenschaum einen Penis auf die Straße gemalt. Unklar bleibt, welche Botschaft der Elektro-Händler damit senden will, um den Verkauf von Kühlschränken, Fotoapparaten oder Glühbirnen zu steigern. Vielleicht: „Wer bei uns gekauft, ist echt gefickt“?

(Auf eine Wiedergabe der Kampagnenmotive verzichten wir hier.)

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Blubbediblubb schreibt dazu:

Das Feiern von Umsatzverlusten von Media Markt nimmt hier langsam übertriebene Ausmaße an.

Ja, bei Media Markt läuft wahrscheinlich nicht immer alles rund. Ja, manche Kunden werden wahrscheinlich wirklich für dumm verkauft und unfair behandelt. Dennoch sind doch die meisten Kunden im Großen und Ganzen zufrieden beim Einkaufen im Media Markt.
Aber das ist doch kein Grund hier plump gegen das Unternehmen zu Hetzen. Immerhin hängen an dem Unternehmen trotzdem 60.000 Jobs allein in Deutschland, viele Leute kaufen gerne dort ein und bekommen schnell und unkompliziert das passende Produkt.

Sie schreiben rechts: "Sie können unsere Arbeit für mehr Verbraucherschutz unterstützen."
Dieser Beitrag zeigt für mich keinen Mehrwert für den Verbraucherschutz, sondern ist schlichtweg eine reißerische eigene Meinung, die den potentiellen Niedergang eines Unternehmens abfeiert.

Geheim schreibt dazu:

@Blubbediblubb,

traurig, aber wahr!!


IBDB-Redaktion schreibt dazu:

Der Media-Markt teilt hart aus. Gegen Wettbewerber, gegen Kunden, gegen Kritiker. Er muss sich daher Kritik von Medien, Kunden und den eigenen Eigentümern gefallen lassen. Dass die Umsätze des Media-Markts in den jüngsten Quartalen nicht zufriedenstellend waren, ist das Urteil der eigenen Eigentümer, nicht der Medien. Ob wir hier also "hetzen", möge jeder Leser selbst entscheiden.

Eine Korrektur der "60.000 Jobs allein in Deutschland" sei uns aber erlaubt: Nach eigenen Angaben der MediaSaturn-Holding, zu der die MM- und die Saturn-Filialen gehören, waren im September 2017 in Deutschland etwas mehr als 28.100 Mitarbeiter beschäftigt (einschließlich aller geringfügig Beschäftigten und Teilzeitkräfte).

A.Ha. schreibt dazu:

Man kann dann auch in alles Sexismus und unangemessenen Inhalt hineininterpretieren. Eine bloße belustigende Werbekampagne kann natürlich nicht möglich sein und hinter allem muss Diskriminierung stecken. Diese Seite ist voller Frust von einem unzufriedenen Kunden mit Objektivität hat das nicht mehr viel zutun.  

IBDB-Redaktion schreibt dazu:

Schwierige Zeiten für den Media-Markt: Die Umsätze rückläufig, die Chefs jüngst gefeuert – und nun auch Ärger mit dem Deutschen Werberat: Dort sind etliche Beschwerden wegen der neuen Werbekampagne eingegangen. Insbesondere das Motiv mit einer in Leder gequetschten C-Prominenten mit prallen Titten, gepaart mit dem Spruch „An diesen Tagen streichelt er einfach alles, was Knöpfe hat“, erregt Ärger. Etwa bei der Publizistin Silke Burmester, die das Motiv als „Sexismuskackscheiße á la 70er Jahre“ bezeichnet. Da hat sie recht.

Mehr Infos: horizont.net

A.Ha. schreibt dazu:

''Da hat Sie recht'' und wieder nur schnöder Subjektismus. Ich sehe dort lediglich ein Bashing und unnötiges Pferde-Scheu machen weil Feminismus Trend ist und in alles hinein interpretiert wird, was eine Frau auch nur irgendwie abbildet. Strohmanargument über Strohmanargument.



Sexism doesn't sell schreibt dazu:

Die Kampagne ist an gewollt-sexistisch und wollte wohl dadurch einen kalkulierten Shitstorm auslösen. Dabei ist sie so grenzdebil öde, dass nicht mal Feministinnen Bock haben, sich ernsthaft damit zu befassen. Ein paar finden natürlich alles geil, was auch nur vage nach Sexismus riecht, aber wer diese Anzeigen ernsthaft witzig findet, hat wohl andere Probleme als die angebliche feministische Weltverschwörung ...

Sexism does Sell schreibt dazu:

Wer in allem immer Sexismus sieht hat offensichtlich ebenfalls andere Probleme als die angebliche patriachatische Weltverschwörung 

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