Sonstiges

Nachtrag bzgl. Kunden(un)freundlichkeit

Line schreibt im Dezember 2016:

Ein kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag von gestern, da mir das Erlebnis im Media-Markt in Ulm immer noch sehr nachhängt und ich einfach unfassbar schockiert darüber bin, wie Media-Markt mit seinen Kunden umgeht: nachdem ich mich nach einem ersten „nein, da können wir nichts für Sie tun“ nicht habe abschütteln lassen, wurde ich zeitweise von 4-5 Mitarbeitern der Handy-Abteilung fast schon umzingelt, die mich alle ungläubig anstarrten und auf mich einredeten, dass ich doch keine Ahnung hätte, dass ich sowieso diese Rechte nicht hätte und wieso ich das nicht verstehen würde. Eine Mitarbeiterin forderte wiederholend immer wieder „Beweise“ von mir. Da ich zuvor, wie bereits erwähnt, mit Samsung in Kontakt stand, hatte ich natürlich eine ausgedruckte Mail dabei, in der die Möglichkeit eines Tausches oder einer Wandlung angeboten wurde, die allerdings der Vertragspartner, also Media-Markt, durchführen müsse. Nachdem die Mitarbeiter die Köpfe zusammengesteckt hatten, damit auch alle die Mail gründlich minutenlang lesen konnten, wurde diese Mail als adäquater „Beweis“ abgelehnt, da es sich laut Media-Markt um eine vorgefertigte Email handeln würde, die nicht aussagekräftig wäre. Die Telefonate, die ich mit Samsung im Vorfeld geführt hatte, wurden sowieso angezweifelt, denn diese hatte ich ja nicht aufgezeichnet und konnte sie somit auch nicht belegen. Die ganze Situation war beinahe schon kafkaesk: Namen, die nicht genannt wurden (s. Samsung-Werkstatt), Informationen, die vorenthalten wurden (zB was bei der ersten Reparatur gemacht wurde), die Tendenz, Verwirrung zu stiften (Vorträge über Garantie, Gewährleistung, etc., die irgendwann nicht mehr nachzuvollziehen waren), die konsequente Forderung nach Beweisen, die ich erbringen müsse, als stünde ich vor Gericht und vor allem das Gefühl, gegen eine Übermacht nicht anzukommen. „Der Prozess“ von Franz Kafka und dessen Protagonist Josef K. lassen grüßen. Am Ende meinte der Vorgesetzte der Handy-Abteilung übrigens noch, dass ich dankbar und froh sein müsse, dass er sich meine Beschwerde angehört und so ausführlich mit mir diskutiert hätte, denn sein Kollege hätte mit mir und meinem Anliegen „kurzen Prozess“ (sic) gemacht. Abschließend kann ich sagen, dass das gestern ein sehr unangenehmes Erlebnis war und ich habe es bisher auch noch nie erlebt, von Mitarbeitern dermaßen (psychisch) unter Druck gesetzt und kleingeredet zu werden; Mitarbeiter, die meine Kompetenz und Intelligenz anzweifelten und die mir ganz offen sagten, sie müssen nicht kundenfreundlich und schon gar nicht kulant sein.

  • Wahrheit schreibt dazu:

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