Gewährleistung

angeblicher "Fremdkörper" im Drucker

Seltsamer "Zufall" schreibt im August 2022:

Wenige Monate nach Kauf versagte mein Canon-Drucker den Dienst - der Papiereinzug funktionierte nicht mehr. Ich brachte ihn zum Media-Markt-Service und erkundigte mich zum Vorgehen und erhielt die (mündliche) Auskunft, die Fehleridentifikation der Vertragswerkstatt sei selbstverständlich unverbindlich und kostenlos, und da der Drucker erst wenige Monate als sei, bräuchte ich keine Kosten zu befürchten. Es sei denn, es befände sich ein "Fremdkörper" im Drucker. Ich machte mir also keine Sorgen, da der Drucker mit dem Papiereinzug zur Wand in einer von drei Seiten umschlossenen Ecke des Büros steht. Wie erstaunt war ich, als ich nach kurzer Zeit die Nachricht erhielt, dass sich in meinem Drucker "ganz zufällig" ein "Fremdkörper" in Form eines Fanta-Kronkorkens befand. Hierdurch liegt laut Media-Markt eigenes Verschulden vor und ich habe nunmehr die Wahl habe, 32,-€ für die Reparatur oder 35,- € für die Fehleranalyse und Entsorgung des Geräts zu bezahlen. Aus dem Standort und der Position des Druckers ebenso wie aus der Tatsache, dass ich überhaupt gar keine Softgetränke, sondern Wasser aus PET-Flaschen sowie - wenn überhaupt - Fruchtsäfte aus Tetrapacks zu mir nehme, geht für mich eindeutig hervor, dass hier zumindest ein "Versehen" vorligen muss.

Frage: Was kann ich nun tun? Bei wem liegt die Beweispflicht? Ich habe keine Rechtsschutzversicherung und auch keine überbordenden Eigenmittel, die mir eine Prozessführung erlauben...

Beste Grüße und vielen Dank für das Sammeln derartiger "Besonderheiten"

  • Hansi schreibt dazu:

    Am besten gar nichts! Es lohnt sich nicht, wegen 32 Euro einen Aufstand zu machen. Der mögliche Benefit ist zu gering. Am besten unter "Lebenserfahrung" verbuchen, den Mediamarkt künftig meiden und jedem von der Erfahrung mit dem Händler berichten.

  • thomas schreibt dazu:

    @Hansi, was genau hat der MediaMarkt davon das Gerät nicht zu reparieren? Wenn der Fremdkörper entfernt wird und das Gerät dann wieder funktioniert, was soll dann den Fehler verursacht haben? Die 32€ sind ohnehin nur eine Aufwandspauschale, welche weder den Markt noch den Hersteller reich machen.

    Dem ganzen eine Art"gängige Praxis" zu unterstellen ist schon dünn....

  • Anonym schreibt dazu:

    An Thomas

    Dann stell dir vor du machst diese Vorgangsweise bei Millionen Kunden. Dann kann man sich durchaus bereichern. 

  • Hansi schreibt dazu:

    @Thomas: Ich habe dem MM keine "gängige Praxis" bescheinigt. Ich habe geraten, den Fall auf sich beruhen zu lassen. Der strittige Betrag ist keine juristische Auseinandersetzung wert. Insofern ist der gegen mich erhobene Vorwurf Quatsch.

    Allgemein bin ich aber dennoch von der Diagnose der Werkstatt verblüfft: Wenn ein Kronkorken den Papiereinzug blockiert, wäre der doch vermutlich dem OP selbst aufgefallen beim Versuch, neues Papier einzulegen oder den Papierstau zu beseitigen.

  • Peter Pan schreibt dazu:

    Bezahle die € 32,00 und erfreue Dich an dem wieder funktionierenden Drucker und hake die schlechte Erfahrung mit Medi Markt ab und kaufe dort nie wieder etwas. Für € 32,00 bekommst Du keinen neuen Drucker ...

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